500 Jahre Brautradition neu interpretiert

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Das neue Jahrgangsbier mit Hopfen aus Deutschland ist da – Hommage an das Reinheitsgebot zum Jubiläum aus der Braumanufaktur Welde

 

Plankstadt, 16. November 2015 – „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“, fasst Welde-Braumeister Stephan Dück zusammen. Er hat sein neuestes Werk, die 7. Edition des Jahrgangsbieres, mit einem Aromahopfen aus der bayerischen Hallertau eingebraut. Mit dem „Mandarina Bavaria“ bekommt das Bier einen fruchtig-feinen Duft nach Mandarine und Orange. Das Gourmet-Bier durfte nach bester SlowBier-Tradition intensives Hopfenstopfen und acht Wochen Kältereifung genießen – und sich in aller Ruhe zu einem vollmundigen Lagerbock entwickeln.

 

Regelmäßig macht sich Braumeister Dück in aller Welt auf die Suche nach dem besten Hopfen für sein exklusives Jahrgangsbier. Dieses Jahr wurde er in der Hallertau fündig, im seit 1912 größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet der Welt. Das passt gut. Denn diesmal sollte es auch deshalb ein Hopfen aus Deutschland sein, um eine Bierspezialität einzubrauen, mit der dem Deutschen Reinheitsgebot gebührend zum großen Jubiläum gratuliert werden kann.

Die „Holledau“, wie man den Landstrich auch liebevoll nennt, liegt in Bayern, zwischen Ingolstadt und Landshut, Regensburg und Augsburg. Inmitten sanfter Hügel, kleiner Wäldchen und hübscher Dörfer prägen vor allem die vielen Hopfengärten das Landschaftsbild dieser fruchtbaren Gegend.
Mit dem Craft Beer Trend und den damit verbundenen Veränderungen im deutschen Biermarkt kam vor vielen Jahren Bewegung in die Gilde der Hallertauer Hopfenbauern. Die Hopfenvielfalt hat sich vergrößert, die Monokultur wurde aufgebrochen. Neben den traditionellen Hopfensorten wachsen jetzt erstklassige sogenannte „Flavour Hops“ auf den Feldern. Das sind weniger bittere Hopfensorten mit ausgeprägten Aromen, oft von Früchten. Vor allem junge Hopfenbauern kultivieren die neuen Sorten, sehr zur Freude der vielen kleinen Brauereien im Land, die sich echter Biertradition, leidenschaftlichem Brauhandwerk und Freude am Genuss verschrieben haben. So wie Welde und Stephan Dück.
In dem kleinen Hallertauer Dörfchen Hüll befindet sich das Hopfenforschungszentrum gleichen Namens. Das weltweit anerkannte Zentrum hat bereits vor rund 10 Jahren mit der Züchtung spezieller Aromahopfensorten für den sich verändernden Biermarkt begonnen. 2012 war der „Mandarina Bavaria“ so weit, die großen Hopfenweihen zu empfangen, und konnte fortan von kreativen Brauern für hopfenbetonte Bierspezialitäten genutzt werden. Der Hopfen besticht durch dunkelgrüne, kompakte Dolden und ein ausgeprägtes Aroma von Mandarinen und Orangen.

 

Eine Hommage an das Reinheitsgebot
Mit dem neuen Jahrgangsbier soll auch dem kommenden Jubiläum des Reinheitsgebotes Rechnung getragen werden. Erlassen wurde das älteste Lebensmittelgesetz der Welt im April 1516 vom Bayerischen Landständetag nach einer Vorlage von Herzog Wilhelm IV. Bis dahin befanden sich für den Geschmack allerlei fragwürdige Kräuter und Bestandteile im Bier: von Ochsengalle über Kümmel, Stechapfel und Fichtenspänen bis Bilsenkraut – Halluzinationen und Schlimmeres waren dadurch nach Biergenuss nicht ausgeschlossen. Dem wollte Wilhelm ein Ende setzen. „Ganz besonders wollen wir, dass forthin allenthalben in unseren Städten, Märkten und auf dem Lande zu keinem Bier mehr Stücke als allein Gersten, Hopfen und Wasser verwendet und gebraucht werden sollen,“ so lautet der betreffende Satz aus dem Gesetz, das sich auch mit dem Bierpreis, der Zeit der Herstellung und der Maßgröße von Gefäßen beschäftigt. Später wurde Malz anstelle von Gerste eingefügt und die Hefe kam nach Entdeckung ihrer wichtigen Arbeit im Bier hinzu. Seitdem darf Bier in Deutschland ausschließlich aus Malz, Hopfen, Hefe und Wasser gebraut werden.

 

Das neue Slow Beer von Welde, das Jahrgangsbier 7. Edition, Deutschland ist ein feiner Biergenuss. Damit lässt sich bestens auf die Braukunst und eine 500 Jahre andauernde Biertradition anstoßen. Der passende Trinkspruch kommt von Benjamin Franklin: „Bier ist der Beweis, dass Gott uns liebt und will, dass wir glücklich sind.“

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Info:
Welde Jahrgangsbier 7. Edition, Deutschland
Slow Beer, untergäriger Lagerbock, 8 Wochen Kältereifung, kalt gehopft, 6,7 % VOL. ALC.
0,75l-Champagnerflasche unverpackt oder 1,5l-Magnumflasche im Geschenkkarton
Ab sofort im Handel und im Welde Onlineshop auf www.welde.de (www.shop.welde.de)
Über Welde
Welde ist eine in achter Generation familiengeführte Braumanufaktur, die seit 1752 in der Metropolregion Rhein-Neckar für innovative, traditionelle und handwerkliche Braukunst steht. Die Welde-Biere werden mit nachhaltig erzeugten Rohstoffen aus der Region und nach Slow Beer Richtlinien eingebraut. Die Welde-Biervielfalt umfasst Welde No. 1 Premium Pils (Öko-Test „Sehr gut“), Welde Naturstoff (Bio-Bier), Welde Kurpfalz Premium Export, diverse Weizenbiere und Sportweizen (alkoholfrei), zweierlei Fassbrause auf Limonadenbasis sowie die Mixgetränke Welde Naturradler und Welde WeizenGrape (Hefeweizen Pampelmuse). Dazu komponiert Welde jährlich ein hopfenbetontes Jahrgangsbier mit edlem Aromahopfen aus aller Welt. Eine Craft Beer Edition verschiedener Stile rundet die Welde-Biervielfalt ab. Die WeldeBiere werden hauptsächlich in der charakteristischen Flasche mit dem geschwungenen Hals angeboten, der ersten Mehrweg-Individualflasche Deutschlands. Die Braumanufaktur Welde ist Mitglied bei den Freien Brauern und bei slowBREWING – Das Brauen mit Zeit für Geschmack e.V., dem Club der Prädikatsbrauereien.

 

Ansprechpartnerin für Redaktionen und Leseranfragen
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Welde Jahrgangsbier 7. Edition Deutschland - echter Slow Beer Genuss

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