Erster WeldeDesignpreis: Die Preisträger

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Jury wählt Lukas Breitkreutz, Yvonne Riehle und Kolja van Boekel – Design für geschwungene Welde-Flaschen entworfen


 

Plankstadt, 03. Februar 2017 – „Bei so vielen tollen Entwürfen ist es wirklich nicht einfach, sich zu entscheiden“, beschreibt WeldeChef Hans Spielmann die Diskussionen während der letzten Jurysitzung zum ersten Welde-Designpreis. Jetzt stehen die Preisträger fest: Lukas Breitkreutz erhält den mit 3000 Euro dotierten Hauptpreis, Yvonne Riehle und Kolja van Boekel bekommen die beiden weiteren mit je 1000 Euro dotierten Preise. Die dreiköpfige Jury – Götz Gramlich (gggrafik design), Dirk Paulus (Buero Medienagenten) und Hans Spielmann (Braumanufaktur Welde) – traf sich zur zweiten Runde, um die insgesamt drei von Welde ausgelobten Preise zu vergeben.

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Lukas Breitkreutz freute sich riesig, als der Anruf mit der guten Nachricht kam, er habe den Hauptpreis des ersten WeldeDesignpreises gewonnen. Von der Ausschreibung erfuhr er durch einen Freund. „So eine super Idee spricht sich schnell in der Szene rum“, sagt er begeistert. Der 34-jährige Designer beschäftigt sich viel mit experimenteller Typografie, daraus sei die Idee zu seinem Entwurf entstanden. Seine Inspiration durch die tanzende Flasche sei mit den Begriffen Tanz, Party, Kurven und der starken Haptik der Flasche verbunden, erklärt Breitkreutz. Da der Preis nicht themengebunden ausgeschrieben worden sei, habe er seiner Kreativität freien Lauf lassen können – ein Umstand, den er besonders geschätzt habe. Der in Heidelberg ansässige Grafikdesigner studierte an der Hochschule Darmstadt Kommunikationsdesign. Nach mehrjähriger Tätigkeit in einer Heidelberger Agentur ist er heute als selbstständiger Grafikdesigner tätig. Das Preisgeld in Höhe von 3000 Euro investiert er in seine jüngst gegründete eigene Firma.

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Auch bei Yvonne Riehle und Kolja van Boekel, beide aus Mannheim, ist die Freude über den Preis groß. Sie entdeckten den WeldeDesignpreis in einem sozialen Netzwerk. Ihnen ist ebenfalls die thematische Freiheit positiv aufgefallen, außerdem mochten sie die Idee der direkten Glasbedruckung. Dadurch seien „tolle, andere Möglichkeiten als nur Etikettdruck“ möglich, erklären beide einhellig.
Riehles Ansatz bei der Entwicklung ihrer Arbeit war ein spielerisch-haptischer. Den Welde-Schriftzug ohne Lücken und als Labyrinth so darzustellen, dass er dazu anregt, ihn mit den Fingern entlang der Flasche zu erfassen, bevor die Augen ihn erkennen können, war die Herausforderung, die sich die 31-jährige Künstlerin und Kunstpädagogin stellte. Für sie ist „das Spannende bei Design, immer wieder die Gewichtung zwischen künstlerischem Ausdruck und Funktionalität auszuloten“. Der Mix aus allem, was sie ihr Leben nenne, sei für sie die größte Inspiration, berichtet Riehle, die Kunst und Intermediales Gestalten an den Akademien in Karlsruhe und Stuttgart studierte. Nach ihrer Dozentenzeit an der Hochschule Mannheim, Fakultät Gestaltung, ist sie zur Zeit in der Region auf der Suche nach geeigneten Räumen für eine Kreativschule.
„Ich fand den Gedanken, dass die Flasche mit dem Trinker redet, sehr witzig“, erläutert Kolja van Boekel seinen Entwurf. Die feinen Linien spielen mit der Form der Flasche und entpuppen sich bei genauem Hinsehen zu einer interaktiven und amüsanten Konversation mit dem Betrachter. Der freischaffende Grafiker und Illustrator liebt Schrift aus Tinte und Tablet gleichermaßen und ist bekannt für seine kalligrafisch geprägten Arbeiten. Van Boekel, 33, studierte Kommunikationsdesign, ist ausgebildeter Mediengestalter – und begeisterter DJ. Seit vielen Jahren legt er mit zwei seiner besten Freunde als DJ-Crew „Styleabteil“ in verschiedenen Mannheimer Clubs und Locations auf.
Vom Preisgeld hat das kreative Künstlerpaar Riehle/van Boekel übrigens eine neue Kamera und einen Drucker, beides für ihr neues Studio Vanvan, finanziert, der Rest kommt in die Urlaubskasse.

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Nach dem renommierten, zwei Jahrzehnte lang ausgeschriebenen WeldeKunstpreis, hat sich die Plankstadter Braumanufaktur dazu entschlossen, die nächsten Jahre dem Genre Grafikdesign zu widmen. Um den mit insgesamt 5000 Euro dotierten ersten Welde-Designpreis haben sich Designerinnen und Designer mit weit über Hundert Arbeiten beworben. Die drei Preisträger wurden aus der Shortlist aus sechs Arbeiten von fünf Designern juriert.

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Auch das ist neu: Die Arbeit des Hauptpreisträgers Lukas Breitkreutz wird direkt auf das Flaschenglas gedruckt und nicht als Etikett oder Aufkleber aufgebracht. Rechtzeitig zum Frühlingsanfang am 21. März kommt die limitierte Welde-Designedition in den Handel. In insgesamt 10.000 Kästen Welde No1 Premium Pils 0,33l steckt dann – natürlich ohne Aufpreis und solange der Vorrat reicht – eine der von Designpreisträger Lukas Breitkreutz designten tanzenden Welde-Flaschen.

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Info
www.welde.de/designpreis
WeldeDesignpreis – limitierte Edition WeldeNo1 Premium Pils
Insgesamt je eine Flasche/Kasten 24/0,33l, ab kw 12 im Handel, solange der Vorrat reicht.

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Hauptpreisträger Lukas Breitkreutz https://www.instagram.com/lukasbreitkreutz/
Preisträgerin Yvonne Riehle-van Boekel & Preisträger Kolja van Boekel http://koltastik.de/; http://studiovanvan.de/

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Foto: Arbeiten der 3 Preisträger

Mögliche Bildunterschrift: Plakativ, in ein Labyrinth eingebettet oder fiktives Gespräch einer Flasche mit einem Biergenießer – die zum ersten WeldeDesignpreis eingereichten Arbeiten der Preisträger Lukas Breitkreutz, Yvonne Riehle und Kolja van Boekel (v.o.n.u.)

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Über Welde
Welde ist eine in achter Generation familiengeführte Braumanufaktur, die seit 1752 in der Metropolregion Rhein-Neckar für innovative, traditionelle und handwerkliche Braukunst steht. Die Welde-Biere werden mit nachhaltig erzeugten Rohstoffen aus der Region und nach Slow Beer Richtlinien eingebraut. Die Welde-Biervielfalt umfasst Welde No1 Premium Pils (Öko-Test „Sehr gut“), Welde Naturstoff (Bio-Bier), Welde Kurpfalz Premium Export, Kurpfalzbräu Helles, diverse Weizenbiere und Sportweizen (alkoholfrei), zweierlei Fassbrause auf Limonadenbasis sowie die Mixgetränke Welde Naturradler und Welde WeizenGrape (Hefeweizen Pampelmuse). Dazu komponiert Welde jährlich ein hopfenbetontes Jahrgangsbier mit edlem Aromahopfen aus aller Welt. Eine Craft Beer Edition verschiedener Stile rundet die Welde-Biervielfalt ab. Die WeldeBiere werden hauptsächlich in der charakteristischen Flasche mit dem geschwungenen Hals angeboten, der ersten Mehrweg-Individualflasche Deutschlands. Die Braumanufaktur Welde, Mitglied bei den Freien Brauern, ist durch das Exzellenz- und Bier-Gütesiegel des internationalen slowBREWING Instituts als Slow Brewery zertifiziert.

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Pressematerial Downloaden

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20170203 PM WeldeDesignpreis - Preisträger 1-3

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WeldeDesignpreis 2016 - Gewinnerarbeiten - Breitkreutz-Riehle-van Boekel (v.o.n.u.)

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