Saisonbier: Kurpfalzbräu Barbara Bock

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Bockbier für Barbara

Kurpfalzbräu aus Plankstadt bringt mit Barbara-Bock saisonales Bockbier auf den Markt – süffiges Frühlingsbockbier als Hommage an Schutzheilige und Ururgroßmutter Barbara – Alte Bierspezialität lebt wieder auf

 

Plankstadt, 11. März 2022 – Ohne Barbara würde es Kurpfalzbräu vielleicht gar nicht geben. Deshalb widmet die Brauerei ihre neue saisonale Frühlingsbier-Spezialität „Kurpfalzbräu Barbara Bock“ aus gegebenem Anlass der Schutzheiligen und Nothelferin der Bedürftigen – und gleichermaßen der Ururgroßmutter von Brauereichef Max Spielmann. Grundlage für das Bier ist erneut ein altes Rezept vom früheren Braumeister Hans Hirsch. Das helle untergärige Bockbier wurde traditionell mit dem Hallertauer Hopfen „Tradition“ und mit regionalem Gerstenmalz gebraut. Entstanden ist ein süffiger, goldgelber Maibock, der süß, würzig und angenehm bitter schmeckt.

 

Ein Barbara-Bock wurde bereits zu Zeiten von Braumeister Hans Hirsch und bis weit in die 1970er Jahre gebraut, damals noch in Schwetzingen. Diese Tradition will Kurpfalzbräu wiederaufleben lassen. „Mit unserem neuen Barbara Bock wollen wir aber auch meiner Ururgroßmutter Barbara ein kleines Denkmal errichten,“ berichtet Brauereichef Max Spielmann. Denn er sei seiner Vorfahrin zutiefst Dankbar dafür, dass sie Ende des 19. Jahrhunderts so tapfer gewesen sei. Ihrem Durchhaltevermögen sei es zu verdanken, dass die Brauerei in der Familie bleiben konnte, so Spielmann weiter.

 

Tapfere Barbara

Barbara, die Frau von Georg Seitz III. stand 1885 schon 5 Jahre nach ihrer Hochzeit aufgrund des frühen Todes ihres Mannes allein mit den kleinen Kindern und der Brauerei da. Für lange Trauer war keine Zeit, die tapfere Barbara krempelte die Ärmel hoch und hielt den Laden gemeinsam mit den Brauereiarbeitern am Laufen. Mit dabei war auch Braumeister Johann Welde. Die beiden verliebten sich, knapp drei Jahre nach Georgs Tod heiratete Barbara ihren Braumeister Johann und rettete damit letztendlich die Brauerei zum ersten Mal. Zwanzig Jahre später sollte sie das gleiche Schicksal noch einmal ereilen. Johann Welde starb 1917, ihr gemeinsamer Sohn und Erbe Bernhard fiel 1918 im Ersten Weltkrieg. Zum Glück ist da noch die Tochter Elisabeth, die berühmte „Welde-Liesel“. Gemeinsam trockneten sie ihre Tränen, gaben nicht auf und sorgten dafür, dass es mit der Brauerei weiterging. Wieder schlug die Liebe zu: Liesel verliebte sich in den Braumeister Hans Hirsch, der auf seiner Walz des Weges kam und in der Brauerei einen Arbeitsstopp einlegte. Hirsch erwiderte Liesels Gefühle, die beiden heirateten und Hirsch machte die kleine Brauerei zu seinem Lebenswerk. Der Rest ist wunderbare Geschichte – und Gegenwart.

 

Schutzheilige und Nothelferin

Der Barbara-Tag wird traditionell am 4. Dezember gefeiert. Aber in Zeiten wie diesen kann man getrost auch außerhalb solcher Namenstage die Heiligen und Helferinnen und Helfer bemühen. Als die Brauer in Plankstadt im Sudhaus standen, war die Hoffnung noch groß, dass kriegerische Auseinandersetzungen in Europa abgewendet werden könnten. Nun ist der russische Angriffskrieg in der Ukraine – unnötig und unheilvoll wie alle Kriege nun mal immer und überall sind – traurige Gewissheit. Möge auch die Schutzheilige und Nothelferin Barbara bei den Vielen sein, die in der Ukraine und in allen anderen Kriegsgebieten auf der Erde Schutz und Hilfe benötigen.

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INFO

Kurpfalzbräu Barbara-Maibock

Untergäriges, helles Bockbier. 7,0%vol.alk.

Erhältlich nur im teilnehmenden Getränkehandel in der Region Rhein-Neckar, so lange der Vorrat reicht.

www.kurpfalzbraeu.de

 

 

Über Kurpfalzbräu

Kurpfalzbräu ist eine Marke der Braumanufaktur Welde, einer familiengeführten Braumanufaktur, die seit 1752 in der Metropolregion Rhein-Neckar für innovative, traditionelle und handwerkliche Braukunst steht. Die Kurpfalzbräu-Biere werden mit nachhaltig erzeugten Rohstoffen aus der Region und nach Slow Beer Richtlinien gebraut. Die Kurpfalzbräu-Biervielfalt umfasst Helles, Kellerbier, Ur-Radler, Ur-Weizen und Spezial. Ein Cola Mix und saisonale Spezialitäten erweitern das Sortiment.

Die Braumanufaktur Welde ist Mitglied bei den Freien Brauern und seit 2015 durch das Exzellenz- und Bier-Gütesiegel des internationalen slowBREWING Instituts als Slow Brewery zertifiziert.

 

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