Von der Schreibdame zur Allzweckwaffe

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Sabine Pflugbeil arbeitet seit 25 Jahren in der Welde Braumanufaktur – Dienstjubiläum mit großem Dank und Glückwünschen von Welde-Geschäftsleitung

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Plankstadt, 11. November 2019 – Ihr erster Arbeitstag in der Welde Braumanufaktur war am 7. November 1994. Dass Sabine Pflugbeil jetzt ihr 25jähriges Dienstjubiläum feiert, erstaunt sie selbst, denn die Zeit sei wie im Flug vergangen. „Und es gab wie im richtigen Leben Höhen und Tiefen, aber unterm Strich war alles gut,“ erzählt sie. Welde-Chef Dr. Hans Spielmann würdigte Pflugbeil augenzwinkernd als „Allzweckwaffe“, die sich nie vor Herausforderungen gefürchtet habe und auch in schwierigen Situationen stets Ruhe bewahre. Spielmann und seine Frau, Justiziarin Dr. Brigitte Spielmann, dankten der Jubilarin ebenso wie die kaufmännische Leiterin Ulrike Hattendorff und die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Susanne Schacht für die lange und vertrauensvolle Zusammenarbeit und gratulierten im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Chefbüro zum 25jährigen Dienstjubiläum.

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„Sabine Pflugbeil zeichnet sich durch ihre lösungsorientierte und gleichzeitig ruhige Arbeitsweise aus,“ hebt der Welde-Chef hervor. Ihre Loyalität sowohl der Brauerei als auch der Eigentümerfamilie gegenüber schätze er sehr. Pflugbeil habe sich immer positives Denken bewahrt. Mit ihrem guten Gespür für Menschen sei sie als Personalsachbearbeiterin bei Welde am richtigen Platz und eine wichtige Ansprechpartnerin für ihn, sie sei eine „sichere Bank“, mit der man jederzeit rechnen könne, lobt Spielmann.
Den Ausführungen schließt sich Ehefrau Dr. Brigitte Spielmann an. Die Juristin schätzt besonders, dass Sabine Pflugbeil auch in stressigen Situationen die Ruhe bewahre. Außerdem pflege sie Kontakte zu früheren Mitarbeitern, sei es zu Rentner*innen oder anderen Ehemaligen, und tue damit viel für die Imagepflege der Braumanufaktur als Arbeitgeber.
Für die kaufmännische Leiterin Ulrike Hattendorff ist Pflugbeil außerdem eine große Stütze und wichtige Feedbackgeberin, auf die sie sich jederzeit verlassen könne.

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Aufregende Ereignisse
Es habe einige besonders spannende Projekte gegeben, erzählt Pflugbeil. Als Beispiel nennt die Mittfünfzigerin, die mit ihrer Familie in Brühl lebt, die Einführung der geschwungenen Gläser und Flaschen 1995 und 1996. Schließlich war die heute noch aktuelle grüne Flasche mit dem gedrehten Hals die erste Individualflasche Deutschlands, die im ganzen Land für Furore sorgte und es sogar ins New York Design Annual schaffte. Auch der Start des Welde-Kunstpreises 1995 sei aufregend gewesen: ein ganz neues Thema, eigentlich weit weg vom Brauereialltag. Damals saß Sabine Pflugbeil am Empfang, managte die Telefonzentrale und übernahm die anfallenden Schreibarbeiten. 1999 wechselte sie zur Welde-Logistik, um dort bis zur Geburt ihres zweiten Kindes den Telefonverkauf an Händler und Gastronomen zu erledigen. Nach der Elternzeit stieg sie 2003 wieder in das Familienunternehmen Welde ein, zunächst erneut als Betreuung der Telefonzentrale und Schreibdame. 2007 ging es auf zu neuen Ufern ins Vorzimmer von Welde-Chef Dr. Hans Spielmann als Assistentin der Geschäftsleitung. „Das war eine tolle Zeit, in der ich echt viel gelernt habe“, berichtet Pflugbeil. Es sei doch etwas ganz Anderes und auch Aufregendes, wenn man die Vorgänge und Strategien der Unternehmensleitung direkt und aus erster Hand mitbekommen würde, so Pflugbeil weiter.
Mit dem Eintritt von Ulrike Hattendorff in die Firma erweiterte sich Ende 2013 Sabine Pflugbeils Arbeitsbereich, in dem sie auch Hattendorffs Assistentin wurde. Jetzt ist sie außerdem vor allem für das Personalwesen zuständig, nimmt die Auszubildenden unter ihre Fittiche – was ihr besonders viel Spaß macht – und ist Ansprechpartnerin für alle beruflichen Belange der Welde-Mitarbeitenden.

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Als außergewöhnliche Erfahrung sieht Pflugbeil vor allem auch, dass sie zum zweiten Mal einen Generationenwechsel in der Braumanufaktur erlebt. Damals, 1994, hatte sie ihre Vorstellungsgespräche sowohl mit Welde-Chef Dr. Hans Spielmann als auch mit dessen Vater und damaligem Seniorchef Wilhelm Spielmann. Sie bekam mit, wie sich der Senior zurückzog und die Geschäfte von Sohn Hans übernommen wurden. Jetzt wiederholt sich die Geschichte teilweise, denn Hans‘ Sohn Max Spielmann steht als Geschäftsführer an der Seite seines Vaters und die Firmenübergabe ist im Gange. Sie freue sich auf die sicher kommenden neuen Wege und darauf, sie mitgehen und mitgestalten zu können, so die „Welde-Personalfrau“ weiter.

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Privat schätzt Sabine Pflugbeil ausgedehnte Spaziergänge allein ebenso wie mit ihrem Mann, am liebsten im Naturschutzgebiet bei ihrem Wohnort Brühl. Und dann sind da natürlich noch die beiden mittlerweile erwachsenen Kinder und die vier Katzen, um die sie sich liebevoll kümmert.

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Über Welde
Welde ist eine familiengeführte Braumanufaktur, die seit 1752 in der Metropolregion Rhein-Neckar für innovative, traditionelle und handwerkliche Braukunst steht. Die Welde-Biere werden mit nachhaltig erzeugten Rohstoffen aus der Region und nach Slow Beer Richtlinien gebraut. Die Welde-Biervielfalt umfasst Welde No1 Slow Beer Pils, Welde Naturstoff (Bio-Bier), Welde Kurpfalz Export, Hefeweizen hell und Sportweizen alkoholfrei, das Biermischgetränk Welde Naturradler und zweierlei Fassbrause auf Limonadenbasis. Brauspezialitäten verschiedener Stile und die Produktlinie „Kurpfalzbräu“ runden die Welde-Biervielfalt ab. Die Braumanufaktur Welde ist Mitglied bei den Freien Brauern und seit 2015 durch das Exzellenz- und Bier-Gütesiegel des internationalen slowBREWING Instituts als Slow Brewery zertifiziert.

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