Welde Designpreis: „Let’s go Slow“ macht das Rennen

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• Mit seinem Slogan überzeugte Preisträger Kolja van Boekel die Jury
• Preisverleihung in der Brauerei in Plankstadt am Tag des Deutschen Bieres
• Limitierte Edition der Bierflasche mit aufgedrucktem Design jetzt auf dem Markt


Plankstadt, 23. April 2018 – Die Bandbreite reichte von Schriftzügen über plakative Designs und tierische Darstellungen bis hin zu gezeichneten Geschichten, ein Thema war nicht vorgegeben. Die dreiköpfige Jury, die aus knapp 200 Arbeiten den Gewinner oder die Gewinnerin wählen musste, hatte es nicht leicht. Aber sie hat ihre Arbeit gemacht und am Tag des Deutschen Bieres ist Preisverleihung: Welde-Chef Hans Spielmann überreichte den mit 5.000 Euro dotierten Welde Designpreis an den Mannheimer Designer Kolja van Boekel. Die Brauerei ließ das gewählte Werk erneut in einem aufwändigen Verfahren direkt auf das Glas der Flasche mit dem geschwungenen Hals aufdrucken. Die limitierte Welde Designpreis-Edition steht jetzt im Handel bereit.

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Es sei ihm eine große Freude gewesen, erneut in der Jury des Welde Designpreises zu sein, sagt Juror Götz Gramlich, Agentur gggrafik aus Heidelberg. Der preisgekrönte und progressive Gestalter von (Werbe)-Flächen schätzte neben den vielfältigen Einreichungen die Zusammensetzung der Jury mit Hans Spielmann als kreativem Querdenker und Stilikone sowie Martin Burkhardt als begnadetem Zeichner und innovativem Siebdrucker. Man habe die langjährige Design-Expertise in einen Topf geworfen, um die innovativen und preiswürdigen Konzepte zu erkennen und zu bewerten. „Die besten, meist illustrativen oder typografischen Arbeiten und mit verschiedenen formalen Ansätzen hatten ein gutes, hohes Niveau“, erklärt Gramlich. Das habe die Entscheidung nicht einfach gemacht.
Juror Martin Burkhardt schließt sich an: „Die Einreichungen zeigten ein breites Spektrum an Ideen und Umsetzungsarten – von abstrakten Grafiken bis hin zu detaillierten Illustrationen und rein typografischen Lösungen war alles dabei.“ Für Burkhardt war die Jurysitzung vor allem auch ein spannender Prozess. Nach mehreren Runden seien drei komplett unterschiedliche Entwürfe im Rennen gewesen. Das Siegermotiv mit der schwungvollen Leuchtschrift-Typografie habe sich letztendlich knapp durchgesetzt, so Burhardt weiter.
Hans Spielmann, der dritte im Jury-Bunde, war ebenfalls von der Vielfalt der eingereichten Designs begeistert. „Es ist toll, mit wieviel Kreativität die jungen Designerinnen und Designer die Aufgabe, ein Design für eine Flasche zu finden, gemeistert haben“, erklärt der Welde-Chef. Die Arbeit als Juror habe ihm Spaß gemacht und er habe viel gelernt in der Diskussion mit Gramlich und Burkhardt.

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Ein Slogan als Verbindung zwischen Hedonismus und Buddhismus

Für den Preisträger Kolja van Boekel war es eine riesengroße Freude, dass er mit seiner Arbeit den Welde Designpreis 2017 gewonnen hat. „Ich freu mich so! Endlich mal Erster!“, so seine begeisterte Rückmeldung auf die Nachricht vom Gewinn. Der freischaffende Grafiker und Illustrator ist bekannt für seine kalligrafisch geprägten Arbeiten. Er studierte Kommunikationsdesign, ist ausgebildeter Mediengestalter – und begeisterter DJ. Seit vielen Jahren legt er mit zwei seiner besten Freunde als DJ-Crew „Styleabteil“ in verschiedenen Mannheimer Clubs und Locations auf.
Auf den Slogan „Let’s go Slow“ sei er gekommen, weil Zeit ein so kostbares Gut und der größte Luxus sei. Für ein glücklicheres und stressfreieres Leben sei Zeit und mehr Ruhe sehr wichtig. „Let’s go Slow ist für mich eine schöne Verbindung von Hedonismus und Buddhismus“, erklärt van Boekel. Sich auf der einen Seite Zeit zu nehmen, um die schönen Dinge wirklich zu genießen, und auf der anderen Seite mit Bedacht und voller Aufmerksamkeit die weniger schönen Dinge zu tun, und sie richtig zu machen, so der Preisträger weiter.
Gemeinsam mit seiner Frau Yvonne, die ebenfalls Designerin und Künstlerin ist, betreibt van Boekel das Grafikstudio Vanvan in Mannheim. Neben klassischen Grafikarbeiten betreuen die beiden Firmen bei Kampagnen mit Guerilla-Aktionen und Social-Media-Videos. Außerdem entwickeln sie außergewöhnliche Ausstellungen und bieten Workshops in Co-Working-Cafés, offenen Werkstätten und anderen Locations an. Das Preisgeld investierte Kolja van Boekel in eine professionelle Film- und Fotokamera und in eine Drohne, also in die Zukunft seines Studios „Vanvan“ in Mannheim.

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Design on Design

Auf einer limitierten Edition von 5000 Stück der grünen designpreis-gekrönten Bierflaschen mit dem geschwungenen Hals wurde das Preisträger-Design in einem aufwändigen Siebdruckverfahren direkt auf das Glas gedruckt. Die Flaschen sind jetzt im gut sortierten Getränkehandel einzeln in Welde-Pils-Kästen enthalten.

Schon bald geht der Welde-Designpreis übrigens in die dritte Runde. Im Rahmen des internationalen UNCOVER Designfestivals in Mannheim soll der nächste Preis vergeben werden, den die Braumanufaktur dann alle zwei Jahre ausloben will.

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Info
WeldeDesignpreis – limitierte Edition WeldeNo1 Slow Beer Pils
Insgesamt 5.000 Flaschen, je eine Flasche/Kasten 24/0,33l.
Ab sofort ohne Aufpreis im Handel, solange der Vorrat reicht.
www.welde.de/designpreis
Preisträger Kolja van Boekel http://studiovanvan.de/

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Über Welde
Welde ist eine in achter Generation familiengeführte Braumanufaktur, die seit 1752 in der Metropolregion Rhein-Neckar für innovative, traditionelle und handwerkliche Braukunst steht. Die Welde-Biere werden mit nachhaltig erzeugten Rohstoffen aus der Region und nach Slow Beer Richtlinien eingebraut. Die Welde-Biervielfalt umfasst Welde No1 Slow Beer Pils, Welde Naturstoff (Bio-Bier), Welde Kurpfalz Export, Kurpfalzbräu Helles, Hefeweizen hell und Sportweizen alkoholfrei, zweierlei Fassbrause auf Limonadenbasis sowie die Mixgetränke Welde Naturradler und Welde WeizenGrape. Dazu komponiert Welde jährlich ein hopfenbetontes Jahrgangsbier mit edlem Aromahopfen aus aller Welt. Verschiedene Craft Beer Stile runden die Welde-Biervielfalt ab. Die klassischen WeldeBiere werden in der charakteristischen Flasche mit dem geschwungenen Hals angeboten, der ersten Mehrweg-Individualflasche Deutschlands. Die Braumanufaktur Welde, Mitglied bei den Freien Brauern, ist durch das Exzellenz- und Bier-Gütesiegel des internationalen slowBREWING Instituts als Slow Brewery zertifiziert.

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Ansprechpartnerin für Redaktionen und Leseranfragen
Weldebräu GmbH & Co. KG
Susanne Schacht
Brauereistr. 1
68723 Plankstadt-Schwetzingen
Telefon: 06202 / 93 00-84
Telefax: 06202 / 93 00-8984
E-Mail: presse@welde.de, sschacht@welde.de
Internet: https://www.welde.de


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