Welde Slow Beer Keller wird erweitert

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Acht neue Lagertanks für das Welde No1 Slow Beer Pils – Welde Braumanufaktur bekommt mehr energieeffiziente Lagerkapazität für schonende Reifung


 

Plankstadt, 22. Januar 2018 – Zwei Schwerlasttransporte sind Ende 2017 von Ludwigsburg nach Plankstadt unterwegs. Sie bringen insgesamt acht große Edelstahltanks zur Welde Brauerei, damit die Lagerung ihres bekannten „Slow Beer Pils“ in aller Ruhe und mit viel Zeit immer gewährleistet ist. Rund 5.000 Hektoliter des kostbaren Gerstensaftes passen insgesamt in die neuen Tanks, deren direkte Kühlung und moderne Isolierung für 30 Prozent weniger Stromverbrauch sorgen. Die Reinigung der neuen Behälter wird durch kürzere Spülzeiten außerdem viel weniger Reinigungsmittel und Wasser benötigen – und so Umwelt und Ressourcen schonen. Mit der Erweiterung des Lagerkellers unterstreicht das als „Slow Brewery“ zertifizierte Familienunternehmen sein Anliegen, das Bier sowohl durch beste Rohstoffe als auch durch langsame Reifung in dafür perfekter Umgebung herzustellen. Die neuen Edelstahltanks sind ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit der Braumanufaktur Welde.

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Bevor der Beton in das für die 14 Meter hohen Tanks nötige neue Fundament gegossen wurde, setzten Braumeister Stephan Dück und sei Kollege Benni Wehle eine „Zeitkapsel“ in den Boden ein. Sie soll das gute Gelingen des Baus unterstützen und vor allem für das zukünftig gelagerte Welde-Pils eine gute Aura ausstrahlen. Es ist nicht die erste „Zeitkapsel“, die sich auf dem Welde-Gelände befindet: wann immer ein Neubau entsteht, kommt traditionell ein Dokument in einer der grünen Flaschen mit dem geschwungenen Hals ins Fundament. „Das bringt Glück!“, ist sich Braumeister Dück sicher.

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„Die neuen Tanks sind ein echt großer Schluck aus der Pulle“, umschreibt WeldeChef Hans Spielmann salopp die große Investitionssumme von 1,8 Mio. Euro, die für die Kellererweiterung nötig sind. Als „Slow Brewery“ braucht Welde aber mehr Platz, um die Biere, allen voran das „Slow Beer“ Welde No1 Pils, mindestens sechs Wochen in aller Ruhe reifen zu lassen, bevor sie abgefüllt werden.

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Spielmann hatte bereits im Herbst 2015 angekündigt, dass größere bauliche Veränderungen auch direkt in der Brauerei anstehen. Zunächst baute man für rund 720.000 Euro eine neue Kälteanlage ein und damit eine energieeffiziente Kühlung für Gär- und Lagerkeller, aber auch für die brauereieigenen Kühlräume. Dazu wurden Wände eingerissen, an anderer Stelle wieder aufgebaut, kilometerlang neue Kabel und Rohre verlegt, der offene Eiswasserbehälter wich einem modernen geschlossenen Kühlungssystem. Mit der neuen Anlage wird die Betriebssicherheit erhöht und die bei der Kühlung entstehende Wärme wird für die Beheizung von Büros genutzt. Mit der neuen Anlage werden bis zu zwei Drittel der bisherigen Energiekosten gespart. Der Einbau der für 20 bis 25 Jahre nutzbaren neuen Anlage lief parallel zur laufenden alten Anlage aus den 1970er Jahren, was sich trotz akribischer Planung zur echten Herausforderung entwickelte, die aber gut gemeistert wurde.

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Der nächste logische Schritt folgte mit der Anschaffung neuer Lagertanks. Getan ist es mit dem Aufstellen der großen Edelstahlbehältnisse nicht: bis sie voll funktionstüchtig sind, vergehen noch einige Monate. Voraussichtlich im Wonnemonat Mai werden sie betriebsbereit sein und erstmals das wertvolle flüssige Gut aus dem Welde Sudhaus aufnehmen können. Und immer noch heißt es dann: warten. Denn frühestens nach sechs Wochen Lagerung geht das „Slow Beer“ von Welde in die Abfüllung.

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Über Welde

Welde ist eine in achter Generation familiengeführte Braumanufaktur, die seit 1752 in der Metropolregion Rhein-Neckar für innovative, traditionelle und handwerkliche Braukunst steht. Die Welde-Biere werden mit nachhaltig erzeugten Rohstoffen aus der Region und nach Slow Beer Richtlinien eingebraut. Die Welde-Biervielfalt umfasst Welde No1 Slow Beer Pils, Welde Naturstoff (Bio-Bier), Welde Kurpfalz Export, Kurpfalzbräu Helles, diverse Weizenbiere und Sportweizen (alkoholfrei), zweierlei Fassbrause auf Limonadenbasis sowie die Mixgetränke Welde Naturradler, Welde Naturradler alkoholfrei und Welde WeizenGrape (Hefeweizen Pampelmuse). Dazu komponiert Welde jährlich ein hopfenbetontes Jahrgangsbier mit edlem Aromahopfen aus aller Welt. Verschiedene Craft Beer Stile runden die Welde-Biervielfalt ab. Die WeldeBiere werden hauptsächlich in der charakteristischen Flasche mit dem geschwungenen Hals angeboten, der ersten Mehrweg-Individualflasche Deutschlands. Die Braumanufaktur Welde, Mitglied bei den Freien Brauern, ist durch das Exzellenz- und Bier-Gütesiegel des internationalen slowBREWING Instituts als Slow Brewery zertifiziert.

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Ansprechpartnerin für Redaktionen und Leseranfragen

Weldebräu GmbH & Co. KG

Susanne Schacht

Brauereistr. 1 – 68723 Plankstadt-Schwetzingen

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