Welde-Stammhaus: Innovativer Neubau geplant

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Schwetzingens Mannheimer Straße bekommt neues Schmuckstück – Welde-Gründungsort wird abgerissen und neu aufgebaut


Plankstadt, 22. Mai 2017 – Das Welde-Stammhaus steht für freundliche Gastlichkeit, Verbundenheit zu Schwetzingen und für über 260 Jahre Brauerei- und Familiengeschichte. Dabei bleibt es, auch wenn das äußerlich hübsche Gebäude Anfang Juni abgerissen werden muss. Der geplante Neubau wird im Erdgeschoss wieder eine gemütliche Bierschänke mit Craft Beer-Theke und großer Außenterrasse beherbergen. Der Restaurantbereich der Gaststätte ist, wie auch verschiedene Nebenzimmer und ein kleines Museum, im ersten Obergeschoss geplant. Außerdem finden Wohnungen im zweiten und dritten Obergeschoss Platz. Der Neubau eröffnet gute Möglichkeiten, um die Fußgängerzone in Schwetzingen weiter aufzuwerten.

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„Wir haben in den vergangenen Jahren alle auch nur ansatzweise denkbaren Möglichkeiten mit Architekten, Statikern und anderen Fachleuten erörtert. Die Entscheidung fiel uns nicht leicht, aber es bleibt tatsächlich keine andere sinnvolle Möglichkeit, als abzureißen und neu zu bauen“, erörtert der WeldeChef den Schritt. Chancen sieht er darin, dass die geplante Gastronomie sowohl Stammgäste und einen guten Teil der jährlich rund 750 000 Schlossgartenbesucher als auch andere Gäste aus der Region in die Mannheimer Straße locken wird. Die Suche nach einem geeigneten Pächter läuft bereits, Ende 2018 soll eröffnet werden.

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„Meine Frau und ich haben ja selbst einige Jahre im ersten Stock des Hauses gewohnt. Das war eine tolle Zeit! Unsere beiden Söhne wurden dort geboren. Auch für uns ist das Haus mit vielen Emotionen verbunden“, erklärt Spielmann. Deshalb sei es ihm auch so wichtig, nicht einfach Altes abzureißen, sondern das Welde-Stammhaus so gut es geht auch in dem Neubau weiterleben zu lassen. Die Bausubstanz des nicht denkmalgeschützten alten Hauses sei einfach nicht mehr zu retten gewesen, so der Brauereichef weiter. Schwierigkeiten bereite auch die Tatsache, dass das Gebäude einst aus zwei Immobilien bestand, die nur durch eine vorgesetzte Fassade und einige Wanddurchbrüche miteinander verbunden wurden. Ein weiteres Problem ist die sehr schlechte Zugangsmöglichkeit in die Obergeschosse, auch ein behindertengerechter Eingang oder ein Aufzug waren bisher nicht machbar. Die Barrierefreiheit ist selbstverständlich im Neubau für alle Bereiche, ob Gaststätte oder Wohngeschosse, eingeplant und gewährleistet. Die Nebenzimmer sollen eine natürliche Lüftung, also richtige Fenster, bekommen. Das war ein immer wieder diskutierter Makel des „alten“ Lokals.

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Bereits am 31. Mai 2016 informierte Spielmann Mitglieder des Gemeinderates, Vereinsvorsitzende, regionale Presse und Nachbarn über sein Vorhaben. In seiner Präsentation zeigte er seine Vorstellung vom neuen Welde-Haus auf und sammelte außerdem für die Planung wichtige Anregungen von den Anwesenden. Gerade zu den Nebenzimmern gaben die anwesenden Vereinsvorsitzenden wertvolle Tipps, die dann im Plan berücksichtigt wurden.

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Bevor so ein Mammutvorhaben in den sprichwörtlichen trockenen Tüchern ist, müssen eine Menge Hürden überwunden, Knackpunkte besprochen und gelöst, Fristen eingehalten werden. Da bleiben Verzögerungen nicht aus. Dass das Thema auch in der Bevölkerung besprochen wird, freut Spielmann. Er sieht sich durch die Diskussionen in seinem Vorhaben bestätigt, zeigen sie doch, dass es den Menschen nicht egal ist, ob und was beim Welde-Stammhaus mitten in der Stadt verändert und gebaut wird. „Natürlich sind positive Reaktionen schöner als negative, aber bei so einem großen Projekt ist es doch klar, dass es verschiedene Meinungen gibt“, fasst Spielmann zusammen. Er ist dankbar für die konstruktive Projektbegleitung der Stadtverwaltung, für die Anregungen der Nachbarn und für die kreative Umsetzung durch den Architekten Jürgen Presser vom Schwetzinger Architekturbüro numerobis.

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Auch Oberbürgermeister Dr. René Pöltl begrüßte den Neubau und erklärte: „Auch wenn das alte Welde-Stammhaus sicher von manchen Schwetzingern und Stammgästen vermisst werden wird, begrüße ich es sehr, dass die Familie Spielmann und die Weldebrauerei an diesen Traditionsstandort in der Schwetzinger Fußgängerzone glauben und hier eine große Zukunftsinvestition tätigen. Damit behält Schwetzingen sein Welde-Stammhaus am bekannten Ort und erhält zugleich eine überaus attraktive und zeitgemäße Gastronomie, die sowohl die Schwetzinger als auch viele Gäste von Nah und Fern sehr gerne besuchen werden. Auch die bisherigen Stammgäste und die Vereine werden dort wieder eine Heimat finden. Ich danke Dr. Hans Spielmann und seinem Architekten Jürgen Presser, dass sie über Monate gemeinsam mit mir, dem Gemeinderat und der Stadtverwaltung nach der an dieser sensiblen Stelle besten städtebaulichen und architektonischen Lösung gesucht haben und dass sie dabei auch auf die Vorstellungen der Stadt Schwetzingen eingegangen sind. Dieser Prozess war zeitintensiv und nicht immer einfach, aber am Ende zielführend. Das Projekt ist nunmehr sehr gelungen und wird nach Fertigstellung unsere Innenstadt sicher bereichern.“

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Die Neuigkeiten zum Projekt stellte WeldeChef Spielmann am Montag, 22. Mai 2017, in einer von der Stadtverwaltung anberaumten gemeinsamen Pressekonferenz mit Bürgermeister Matthias Steffan der Presse vor. Der Stadtvater sprach dabei über das Baustellenmangement, also über die Regelungen zum Anlieferverkehr, über Bauzeitenpläne, Baustellenabsicherung und Sicherheit der Fußgänger und vieles mehr.

Alle Beteiligten bitten die Nachbarn und Anlieger um Verständnis für die Belästigungen während der Bauzeit, die bei der Durchführung eines solchen Projektes nicht ausbleiben werden. Wenn alles fertig ist, dürfte die Freude über den attraktiven Anziehungspunkt in der Fußgängerzone um so größer sein.

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Übrigens: In der Zwischenzeit wachsen in einer Baumschule mehrere Bäumchen zu Bäumen heran. Hans Spielmann hat sie gekauft, bevor die hübschen Kirschbäume vor dem Stammhaus im März dieses Jahres gefällt werden mussten. „Da müssen doch wieder schöne Bäume vors Haus“, findet Spielmann. Da wird ihm sicher niemand widersprechen.

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Über Welde
Welde ist eine in achter Generation familiengeführte Braumanufaktur, die seit 1752 in der Metropolregion Rhein-Neckar für innovative, traditionelle und handwerkliche Braukunst steht. Die Welde-Biere werden mit nachhaltig erzeugten Rohstoffen aus der Region und nach Slow Beer Richtlinien eingebraut. Die Welde-Biervielfalt umfasst Welde No1 Premium Pils (Öko-Test „Sehr gut“), Welde Naturstoff (Bio-Bier), Welde Kurpfalz Premium Export, Kurpfalzbräu Helles, diverse Weizenbiere und Sportweizen (alkoholfrei), zweierlei Fassbrause auf Limonadenbasis sowie die Mixgetränke Welde Naturradler und Welde WeizenGrape (Hefeweizen Pampelmuse). Dazu komponiert Welde jährlich ein hopfenbetontes Jahrgangsbier mit edlem Aromahopfen aus aller Welt. Eine Craft Beer Edition verschiedener Stile rundet die Welde-Biervielfalt ab. Die WeldeBiere werden hauptsächlich in der charakteristischen Flasche mit dem geschwungenen Hals angeboten, der ersten Mehrweg-Individualflasche Deutschlands. Die Braumanufaktur Welde, Mitglied bei den Freien Brauern, ist durch das Exzellenz- und Bier-Gütesiegel des internationalen slowBREWING Instituts als Slow Brewery zertifiziert.

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